Bunt- und Mehrfachfrankaturen

Wertbrief von Freyburg nach Halle mit einer Fünf-Farben-Frankatur Krone/Adler

Ganzsache Niederlande 1886 als Fünf-Farben-Frankatur König Wilhelm II mit der Ausgabe von 1876 ohne synthetische Farben.

Tibet: 2 Stk. 1/2 Trangka (gelb), 3 Stk. 2/3 Trangka (blau) und eine 1 Trangka Marke (rot) was eineim Gesamtporto von 4 Trangka für einen Einschreibebrief der ersten Gewichtsklasse entspricht. Bisher einziger bekannter Beleg mit dieser Frankaturkombination

Einschreiben 1902 South Australia nach Deutschland mit Drei-Farben-Mischfrankatur (Michelnrn. 76+80+81)

Buntfrankatur der ersten Portomarkenserie von Kenya & Uganda. Drei der ingesammt 6 Werte auf einem Brief, dabei der in dieser Form sehr seltene Wert zu 1/-

Buntfrankatur der ersten Kontrollratsausgabe auf Einschreiben aus Erding vom 5.2.1947

USA 1883: Eingeschriebener Brief von San Francisco nach Los Angeles, frankiert mit 17 Cent- 2x 2Cent und je 1x 3 und 1x 10 Cent der Präsidenten/ Politikerausgabe von 1870 - Michelnrn. 47+38+41

Ein Satz mit Aufdruck des Abzeichens des Internationalen Rotary-Clubs, Michel-Nr. 518-23 mit Luftpostzusatzfrankatur, aufgeliefert in Wien zur Österreichrundfahrt Abwurf Graz, SiegerNr. 117 B, das Porto für díe Österreichrundfahrt: Brief nach Deutschland 16 Groschen, Zeppelinzuschlag 3 Schilling 20 Groschen = 3 Schilling 36 Groschen. Der Brief ist mit 5 Groschen unterfrankiert, was bei Zeppelinpost selten durchgeschlüpft ist.

Zeppelinbeleg: Islandfahrt 1931 Reykjavik - Friedrichshafen. Satzfrankatur Island Michelnrn. 147-149. Der Beleg ist ohne offiziellem Isländischen Leitstempel, das interessante hieran ist der äußerst ungewöhnliche Aufgabeort Akureyri und nicht Reykjavik.

Mischfrankatur von Heilbronn nach Weilheim/Bayern mit DKr Heilbronn vom 10 SEP. 1860

Bund 100 Jahre deutsche Briefmarke Satzfrankatur

Privatganzsache GB 1899 von London nach Leipzig nach Dr. Ascher Nr. 165 auffrankiert mit GB Michelnrn. 65+86

GS U18A Sachsen - Dresden als Auslandsbrief in die Schweiz 1866 auffrankiert mit der Ausgabe von 1863 2 und 5 Neugroschen Michelnrn. 17+19 - Gesamtporto 10 Neugroschen.

USA 1862 Philadelphia nach Liverpool Buntfrankatur der Ausgabe 1861/67 1x 1Cent+ 1 x 3 Cent + 2 x 10 Cent = 24 Cent Postage Michelnrn. 16+18+20.

Paketkarte mit 4x Bayern Mi 106II vom 1. April 1920, dem ersten Tag der Übergangszeit der Bayerischen Post auf die Reichspost. UPU-Standardporto bis 5 kg für ein Paket von München nach Winterthur

Die 5 Schillingwerte aus der österreichischen Flugpostausgabe von 1935 Michel-Nr. 608-612, befördert zur 1. Nordamerikafahrt des Luftschiffes LZ 129 "Hindenburg", aufgeliefert in Graz am 2.5.1936, über Wien (Durchgangsstempel) nach Frankfurt/Main (Bestätigungsstempel in rot, Kennbuvhstabe d), rückseitig Durchgangsstempel von New York und Ankunftsstempel von Detroit 11. Mai 1936. Sieger-Nr. 406 d, Michel-Nr. 12 b. Der Beleg ist hoffnungslos überfrankiert Briefporto = 60 Groschen, Zeppelinporto 1,65 Schilling.

Brief aus den USA - Union - New Jersey nach Irland - Londonderry vom 20 September 1857-61 frankiert mit 24 Cent (1x 1 Cent+1 x 3Cent + 2 x 10 Cent) der Ausgabe Präsidenten und Politiker von 1857/61 Michelnrn. 8+9+11

Buntfrankatur Mexiko 1902 nach Deutschland als Einschreibbrief frankiert mit 20 Centavos, müßte mit dem Porto passen. Ausgabe 1899 3x1 Cent.+4x2 Cent.+ 3x 3cent. Michelnrn. 226-228

Brief mit Luftschiff LZ 127 "Graf Zeppelin" zur 7. Südamerikafahrt nach Lima/Peru, Sieger-Nr. 183 Aa, Michel-Nr. 279 a, Briefporto 0,25 Zeppelinporto bis 5 gr 1,50 = 1,75. Der Brief war vom Absender 5 Pfennig unterfrankiert, diese wurden vom Postamt Bremen 5 nachfrankiert und vom Absender ohne Nachgebühr eingezogen.

Eingeschriebener Brief 1898 aus Transvaal über London nach Kopenhagen. Schöne Mischfrankatur 1x 1 Penny auf 6 Pence + 1 Penny auf 2 1/2 Pence + 1/2 Penny auf 1 Schilling + 4 x 1 Penny = 6 1/2 Pence Gesamtporto - Michelnrn. 32+44+45+49.

Großbritannien Privatganzsache Nr. 148 (Dr. Ascher) von London nach Leipzig 1899 zufrankiert 3 Marken Michelnr. 65. - Wertstempel = 4 + 1,5 = 5,5 + 3 = 8,5 Auslandsbrief = 2,5 2,5 X 3 = 7,5 Damit wäre das Teil um Einen Pence überfrankiert, wenn da nicht der Stempel L1 wäre. Damit wurde die Späteinlieferungsgebühr dokumentiert. Das der Brief spät aufgeliefert wurde ist auch an der Uhrzeit 7 PM zu erkennen.

Die größte MeF der Nr. 37a, welche derzeit bekannt ist. 18 Exemplare, dabei ein Achterblock, auf Wertpaketkarte von Berlin nach Paris. Auch wenn es eigentlich einmal 19 Stücke waren, eine ist vorderseitig abgefallen, eine Rarität des Sammelgebietes

Damenkuvert von Verden nach London 1861 frankiert mit Hannover 2x 2 Groschen und 1x 3 Groschen - Michelnrn. 15+16

Paketkarte von Bangkok nach Brüssel 1969 für ein Paket mit 8,5 kg. Porto: 82,25 Baht

Fernbrief der II. Gewichtsstufe um einen 1 Pfennig überfrankiert. Vom Braunschweiger Briefmarkenhändler Behrens, der auch die gleichnamigen Vordruckalben herausgegeben hat

Ausgabe der polinschen Exilregierung in England während des 2. Weltkrieges

Ausgabe der polnischen Exilregierung in England während des 2. Weltkrieges

Hannover 1861 Verden - London. Frankiert mit 1x 1Groschen und 2 x 2 Groschen - Michelnrn. 14+16.

Brief, befördert mit dem Luftschiff LZ 127 "Graf Zeppelin" zur 1.Südamerikafahrt 1933, Sieger-Nr. 202Aa, Michel-Nr. 294a. Ein Beleg aus dem HAMBURGER STRASSENBAHNBRIEFKASTEN vom 30.4.1933 mit bunter Frankatur von insgesamt RM 1,46, das korrekte Porto wären 1,55 gewesen, jedoch wurde der Brief ohne Nachporto befördert. 0,25 RM Brief 1,25 RM Zeppelinporto 1. Gewichtsstufe 0,05 RM Straßenbahngebühr = RM 1,55. Auf der Rückseite befinden sich 12 brasilianische Marken, die vorschriftswidrig mit dem Handrollenstempel der Hamburger Straßenbahn entwertet wurden. Ein weiteres Kuriosum ist, daß der 1. Stempel um 16.oo Uhr und ein weiterer um 17.oo Uhr abgeschlagen wurde, also eine Stunde "Bedenkzeit" zur Beförderungsfreigabe nötig war, wegen der vom deutschen Postamt entwerteten brasilianischen Marken.

FDC aus Burma (heute Myanmar - die mit der Militärjunta) 01.Nov.1944 in der Zeit der japanischen Besetzung - philatelistisch veranlaßter Brief mit Satzfrankatur (Aufdruck in Burmesisch - "zum Gebrauch in ganz Birma") Michelnrn. 106-112.

Die im II. Weltkrieg von Deutschland besetzte Kanalinsel Jersey brachte 1943 eine Freimarkenserie mit Landschaften heraus. Von den insgesamt 6 Werten kamen je zwei Marken am 1., 8. und 29. Juni heraus, wie diese 3 Ersttagsbriefe zeigen. Als portorichtig geht nur der unterste Brief durch: Brief bis 2 Unzen 2 1/2 Pence, Einschreibgebühr 3 Pence.

DOA Nr. 1 (2x), Nr. 2 und Nr. 3 auf Brief vom 2.5.96 aus Dar-es-Salaam nach Augsburg. Der Brief mit 21 Pfennig Frankatur ist um 1 Pfennig überfrankiert. Vermutlich hat der Absender mit den drei rechten Marken bereits selbst vorfrankiert, in der Annahme, dass die 10 Pesa ausreichen würden. Hätte er eine 20 Pfennig Marke für 10 Pesa gekauft, hätte das auch gepasst. So hatte er aber für 10 Pesa nur 18 Pfennig Frankaturwert erhalten und musste mangels einer 2 Pfennig Marke, die es in DOA nicht gab, 3 Pfennig zufrankieren.

Ähnlich dem vorherigen Brief, aber mit 18 Pfennig Frankatur ist er in diesem Fall um 2 Pfennig unterfrankiert, obwohl der Markenpreis von 10 Pesa für die Bezahlung einer 20 Pfennig Marke ausgereicht hätte. Daher wurde bereits in DOA ein Nachportovermerk angebracht und dieses in London auch erhoben.

Fernbrief per Eilboten in den Landbestellbezirk des Bestimmungsortes. Von Weissenfels nach Blechhammermühle das im Landbestellbezirk des Postamtes Schwarzburg in Thüringen lag. 10 Pfennig Porto für den Fernbrief 60 Pfennig feste Gebühr für die Eilbestellung in den Landbestellbezirk.

Fernbrief vom 30 7 23 (letzter Tag der Portoperiode 14) von GEHRDEN nach HANNOVER. Das 300,- Mark Porto setzt sich zusammen aus je einem Ganzsachenausschnitt aus privatem Kartenbrief PK39 + K40 (Nummern nach Strahlendorff/Mette)

15 X 40 Pfennig auf Postzustellungsurkunde

Expressbrief von (19.7.)1860 ? Bahnpostbüro Glogau-Hansdorf (Schlesien)nach Liegnitz über Glogau frankiert mit 1/2 Sgr + 1 Sgr + GAA 9 (2 Sgr) Gesamtporto 3 1/2 Sgr. - Porto 1 Sgr für Porto bis 10 Meilen plus 2 1/2 Sgr für Expresszustellung.

Giersdorf im Riesengebirge, ein Ort mit nahezu 1500 Einwohnern der bereits seit dem Jahre 1872 eine Postagentur besaß und der OPD Liegnitz angehörte. Für einen Fernbrief der I. Gewichtsstufe bis 20 gramm mussten in der Zeit vom 15.1.1923 bis zum 28.2.1923 ganze 50 Mark an Porto entrichtet werden. Vorderseitig sind hier 6 Exemplare der Freimarke zu 2,50 Mark (Mi.Nr.115 f)verklebt, rückseitig befinden sich weitere 14 Exemplare dieser Marke

05.11.23 Wilsdruff - Niedersedlitz Brief im Ortsverkehr 100 -250 gr. - Porto 1 Milliarde Mark , verklebt mit ganzen 64 Marken in 7 verschiedenen Wertstufen

Geschäftsbrief der Firma Ferrostaal AG Essen an ihre Niederlassung in Buenos Aires, mit einem Gewicht von 43 Gramm, befördert mit dem Luftschiff LZ 127 "Graf Zeppelin" zur 1.Südamerikafahrt 1933, Sieger-Nr. 202 Aa, Michel-Nr. 294 a. Portorichtig für die 9.Gewichtsstufe = 45 Gramm RM 14,05. Briefporto: die ersten 20 Gramm 0,25 RM jede weiteren 20 gr 0,15 RM = 0,55 RM Zeppelinporto: 9 x 1,50 RM = 13,50 RM

Auslandsbrief von Hamburg nach Paris der II. Gewichtsstufe per Einschreiben als Vor UPU Brief. II. Gewichtsstufe vor UPU Porto nach Frankreich > 60 Pfennig Einschreibegebühr nach Frankreich in der Vor UPU Zeit > 20 Pfennig Der erste R-Zettel und die Entwertung mit Hufeisenstempel runden den schönen Anblick ab.

Einschreib-Beleg aus der Inflazeit total überfrankiert aber sehr bunt und sonnig :-) Marken Dt.Reich Kriegsgeschädigtenhilfe Michel 105+106 sowie Nationalversammlung 107-109, alles mehrfach.

Satzfrankatur Generalgouvenement 1942 aus Lemberg nach Dresden versandt durch einen Briefmarkenhändler. 6 verschiedene Wertstufen von 50 Groschen bis 1,60 Zloty - Michelnrn. 83-88. Überfrankiert trotz Einschreiben und Eilzustellung.

Mi 10-18 der Besetzungs-Ausgabe für das südlitauische Wilna-Gebiet, natürlich überfrankiert- 45 Kopeken hätten ausgereicht.

Da hat es wirklich einer bunt getrieben!

KOS Gross-Plehnendorf Danzig KOS auf Fernbrief I. Stufe per Einschreiben und Eilboten. Mag philatelistisch beeinflusst sein, aber Porto bzw. Tarifgerecht frankiert mit Ankunftsstempel Berlin. Fernbrief bis 20g > 40 Pfennig Reco Gebühr > 50 Pfennig Eilbotengebühr > 100 Pfennig

Heute mal nicht so bunt, aber die verschiedenen Portostufen die in Verbindung mit der Hamburger Straßenbahn bis August 1943 möglich waren, sind ja auch interessant: Brief bis 20 Gramm 12 Pfg. Porto + 5 Pfg. Straßenbahn = 17 Pfg. Ortsbrief: 8 Pfg. Porto + 5 Pfg, Straßenbahn = 13 Pfg. Postkarte: 6 Pfg. Porto + 5 Pfg. Straßenbahn = 11 Pfg.

FDC vom 13.05.1937 der Krönungsausgabe Georg VI. Einschreiben. Gekrönt wurde Georg allerdings schon am 12.05

Nachnahmepaketsendung von Landshut nach Moosinning bei Erding vom 12.4.1916

Einschreiben 1925 der Braunschweigischen Bank und Kreditanstalt AG gegen Rückschein. Gesamtporto: 55 Pfennig = 5 Pf. Porto + 30 Pf. Einschreiben + 20 Pf. Rückschein. Das Ganze mit Perfins J B G. Michelnrn.356 + 358 + 359.

Auslands Wertbrief über 8820 Mark, frankiert mit 16 x Nr.38a und 1 x Nr.33b von Giebichenstein nach Gothenburg / Schweden vom 22.2.1880 - Deutsches Porto für Entfernung und Versicherung= 190 Pfennige Dänisch/Schwedisches Porto/Gebühren = 5,44 Kronen was 620 Pfennigen entsprach. Macht zusammen 810 Pfennige

Echt gelaufener portogerechter 6-22Uhr Ortszustell-Eilbrief mit - ja was? Bunte, Bunt-, Satz- oder Bundfrankatur mit Ersttagssonderstempel von Berlin.

Luftpostbrief aus Eisenach vom 18.1.1952 in die USA, verklebtes Porto 1,90 M, erforderliches Porto für die 1. Gewichtsstufe bis 5 gr 1,50 M, für die 2. Gewichtsstufe 2,50 M

Einschreibebrief aus Dorfen nach Erding vom 7.1.1938! Tarifgerecht mit 42 Pfennigen freigemacht, dazu 17 Pfennige Zuschlag fürs Winterhilfswerk

FDCard Japan 1919 Friedensschluß nach dem ersten Weltkrieg 1/2 Sen+3 Sen+4 Sen+ 10 Sen. Michelnrn. 130-133

Zeppelinbrief von London (15.8.1933) über Berlin, Friedrichshafen nach Brasilien, Sieger Nr. 232 B, Michel-Nr. 337, mit rückseitigem Ankunftsstempel Victoria E.Santo vom 21.VIII.33. Der Brief ist tarifgerecht als Drucksache mit 10 Pence -die halbe OZ- freigemacht.

Muster ohne Wert aus Italien nach Deutschland frankiert mit 5 C+10C+20C = 35 Centesimi. Michelnrn. 38+60+68.

Karte ab Halmstad mit schwedischer Frankatur, befördert mit LZ 130 "Graf Zeppelin II" auf seiner 1.Postfahrt in das befreite Sudetenland, Sieger-Nr. 456, Michel-Nr. 8a, Da es für die Fahrten des LZ 130 keine Vertragsstaatenpost gab, hätte die Karte mit deutschen Marken (50 Pfg.) zusätzlich freigemacht werden müssen. In Frankfurt wurde der Durchgangsstempel nicht abgeschlagen und auch kein Nachporto erhoben; rückseitig der Maschinenankunftsstempel von Reichenberg vom 2.12.38

Zwischenstegpaar auf Paketkarte von Hamburg nach New York. Frankiert mit einem Dreierstreifen der Nr.44 und einem ZS Paar der Nr. 37 d dem seltensten ZS Paar der Nummer 37! Deutsches Porto für ein Paket bis 5 kg über 10 Meilen > 50 Pfennig Beförderungsgebühr für ein Paket von 2,5 bis 5 kg zwischen Hamburg oder Bremen nach New York > 500 Pfennig

Paketkarte mit Zwischensteg von Frankfurt/Main in die USA über Bremen, Gewicht 5 Kilo 750 Gramm, freigemacht mit 9,70 M

Spanien: Malaga über Madrid nach Magdeburg 1883 - 2x 10 C + 2 x 15 C. zusammen 50 Centimos Porto. Michelnrn. 178+186.

Mehrfachfrankatur aus der Weimarer Zeit, Auslandsbrief der I. Gewichtsstufe bis 20 gramm (30 Pfg.) per Einschreiben (30 Pfg.) von Neuß nach Rangoon in Britisch Birma vom 3.6.1924 Nach diversen Zustellversuchen kehrte der Brief am 2.9.1924 wieder an den Absender zurück.

Karte aus Schweden, befördert mit dem Luftschiff "Graf Zeppelin II" von Frankfurt nach Bielefeld, Sieger-Nr. 459. Diese Karte ist mit 50 Pfennig Nachporto belegt, da der Absender die 50 Pfg. in deutschen Marken nicht zufrankiert hat. Das Nachporto wurde ohne Strafgebühr -nur das fehlende Porto- bei Abholung der Postlagersendung erhoben.

Einschreibebrief mit MiF der ersten Kontrollratsausgabe vom 20.4.1946 von Fraunberg nach Erding

Klassikbeleg aus Brasilien nach Deutschland - Leipzig 1890, frankiert mit 9 Marken in grün ! 3 x 100 Reis Michelnr. 42 + 6x 50 Reis grün Michelnrn. 86 a+b. Zusammen Porto inklusiv Einschreiben 600 Reis. Interessant ist die Kombination der Ausgabe des brasilianischen Kaiserreichs mit der Erstausgaben der Republik.

Eine belgische Karte, aufgeliefert in Brüssel mit deutscher Zusatzfrankatur (50 Pfg. für eine Postkarte) nach Würzburg, Sieger-Nr. 461. Diese Zulieferung ist mit deutsch-belgischer Mischfrankatur für die Beförderung mit LZ 130 "Graf Zeppelin II" korrekt freigemacht.

Deutsches Reich 1902 Hamburg - Braunschweig Porto 40 Pf. Fernbrief II Stufe = 20 Pf. + Einschreiben 20 Pf. 5 x 2 Pf. Krone/Adler + Germania Reichspost 2,3 und 25 Pf. Michelnrn. 52+53+54+58.

Karte aus Norwegen, aufgeliefert in Oslo zur Fahrt des Luftschiffes LZ 130 "Graf Zeppelin II" nach Görlitz. Da die Karte nur mit norwegischen Marken freigemacht war, belegte das Flughafenpostamt Frankfurt / Main die Karte mit 50 Pfg. Nachporto.

1953 Braunschweig - Witten-Annen, normaler Brief per Express. Porto= 20 Pf. Brief + 60 Pf. Eilzustellung. Frankiert mit 2 x 30 Pf. Verkehrausstellung München + 2 x 10 Pf. 125 Jahre Henri Dunant - Michelnrn.164 + 170 zusätzlich 2 Pf. Notopfer

Noch eine schöne bunte Karte vom LZ 130: Aufgeliefert in Saint Cloud, Durchgangsstempel vom Frankfurter Flughafen zur Deutschlandfahrt 1939 nach Eger, Sieger-Nr. 462. Diese Karte ist ohne deutsche Zeppelin-Zusatzfrankatur und ohne Nachporto, mit Ankunftsstempel Eger.

Katapult-Luftpost 1930 befördert von Braunschweig nach Köln, dann mit Luftpost zum Dampfer Europa und mit diesem nach Seattle - USA. Der Brief ist mit 1,05 portorichtig frankiert, Auslandsbrief bis 20 gr 25 Pfg. für den Vorausflug von Köln nach Cherbourg und weiter mit Katapult vom Dampfer Europa nach New York betrug die gesamte Luftpostgebühr 80 Pfg. Das Flugzeug für die Strecke Köln-Cherbourg war ein Landflugzeug vom Typ Heinkel He-58; das Katapultflugzeug vom Dampfer Europa nach New York ein Wasserflugzeug, auch von Typ Heinkel He-58.

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