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	<title>Philablog &#187; Literatur</title>
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	<description>Der Blog für Philatelie und Postgeschichte</description>
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		<title>Der langsame Tod des Falzes &#8211; Michel Spezial 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 15:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klimek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[katalog]]></category>
		<category><![CDATA[michel]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr, wenn die Tulpen blühen, erscheint der neue Deutschland-Spezial-Katalog von Michel. Jedesmal ein paar Seiten dicker und einige Euros teurer. Außer mit einer veränderten Einbbandgestaltung wurde uns heuer mit einer kompletten Neubearbeitung der Gebiete Deutsches Reich ab 1924 sowie Böhmen und Mähren der Kauf von Band 1 schmackhaft gemacht. Satte 74 Euro kostet das [...]


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<li><a href='http://www.philablog.de/2010/03/01/abartiges-im-katalog/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Abartiges im Katalog'>Abartiges im Katalog</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Jedes Jahr, wenn die Tulpen blühen, erscheint der neue Deutschland-Spezial-Katalog von Michel. Jedesmal ein paar Seiten dicker und einige Euros teurer. Außer mit einer veränderten Einbbandgestaltung wurde uns heuer mit einer kompletten Neubearbeitung der Gebiete <strong>Deutsches Reich ab 1924</strong> sowie <strong>Böhmen und Mähren</strong> der Kauf von Band 1 schmackhaft gemacht. Satte <strong>74 Euro</strong> kostet das Werk mittlerweile, wohlgemerkt nur der Teil vor 1945.</p>
<p>Über die Preisgestaltung will ich mich aber gar nicht groß auslassen, so viel wurde dazu schon gesagt und geschrieben. Nur dies sei dem Schwaneberger-Verlag gesagt: Wäre der Katalog billiger, würde ihn jeder jährlich kaufen. Zu diesem Preis kommt für viele ein Neukauf nur im Abstand von mehreren Jahren in Frage. &#8220;Umsatzoptimierung für den fortgeschrittenen Anfänger&#8221; heißt die Lektion.</p>
<p>Der eigentliche Grund aber, warum ich über die Neuauflage schreibe, ist etwas, was mir bei Durchsicht des eigentlich sehr gelungen überarbeiteten Teils des Deutschen Reichs aufgefallen ist:</p>
<p>Die <strong>Falz-Bewertungen</strong> für Einzelmarken werden immer immer stärker ausgedünnt. Jedes Jahr werden weitere Ausgaben auf Pauschalbewertungen für den kompletten Satz umgestellt, wobei sich mir die Logik, nach der dies geschieht, noch nicht ganz erschlossen hat.</p>
<p>Die Seltenheit kann offenbar kein Kriterium sein. Die Michel-Nr. 608 (Otto von Guericke) ist beispielsweise (&#8220;noch&#8221;, ist man geneigt zu sagen) mit Werten von €0,40 für Falz, €1,60 für postfrisch und €0,60 für gestempelt aufgeführt. Für den <strong>Chicagofahrt-Satz </strong>(Mi 496/498) gibt es dagegen für Falz nur die Satzbewertung von €1200,-</p>
<p>Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen. Für die ungebraucht teuerste Hauptnummer des Dritten Reiches Mi 496 mit einem Katalogwert von €3400 für postfrisch, die man in einwandfreier **-Erhaltung kaum je zu Gesicht bekommt, muss man sich die Bewertung für die Standard-Qualität selbst aus dem Satzpreis ausrechnen.</p>
<p>In diesem Fall mag das Verhältnis zwischen den einzelnen Werten ja konstant sein, wie man durch Vergleich mit einem älteren Katalog sehen kann. Aber es ist wahrlich nicht bei allen Sätzen so, dass das Verhältnis zwischen Falz- und Postfrischpreis bei jeder Marke gleich ist.</p>
<p>Nehmen wir als Beispiel den <strong>Nothilfesatz 1929</strong> (Mi 430/434). Einst war er ungebraucht mit €70- gelistet, jetzt erfreulicherweise mit €75,-, postfrisch blieb der Satzpreis konstant bei €240,-.</p>
<p>Welchen Falzpreis soll man nun für die beiden guten Werte 433 und 434 ansetzen? 75/240 macht 31,25% für das Verhältnis Falz zu postfrisch. Für die Nummer 433 (postfrisch €65,-) ergäbe sich so ein Wert von gerundet €22,-, für die 434 (postfrisch €160,-) käme man auf €50,- glatt. So weit, so gut.</p>
<p>Ein Vergleich mit dem alten Katalog zeigt aber, dass die Falzpreise der beiden Marken früher bei €15,- bzw. €55,- lagen. Das Falz/postfrisch-Verhältnis war bei den beiden Marken eben <em>nicht</em> gleich. Hat sich die relative Seltenheit beider Werte jetzt verändert? Das kann ich eigentlich kaum glauben. Mit der Pauschalbewertung wäre die 433 jetzt um satte <strong>45% im Katalogwert gestiegen</strong>, die 434 aber um <strong>10% gefallen</strong>.</p>
<p>Bei allen unbestreitbar positiven Veränderungen, die die Neubearbeutung gebracht hat und die zum Teil lange herbeigesehnt worden waren, bei den Falzpreisen ist Michel hier leider über das Ziel hinausgeschossen.</p>
<p>Es mag ja löblich sein, die Sammler zu Qualitätsbewußtsein erziehen zu wollen und deshalb die postfrische Erhaltung zu betonen. Aber die Realität sieht leider anders aus. Gerade jetzt, wo viele alte Sammlungen auf den Markt kommen, die eben nicht diesen Kriterien entsprechen, sind nachvollziehbare Bewertungsansätze für Falzmarken so wichtig wie eh und je.</p>


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		<title>Buchtip &#8211; Wiegand: Handbuch Deutsches Reich &#8220;Pfennig&#8221; 1880</title>
		<link>http://www.philablog.de/2010/04/14/buchtip-wiegand-handbuch-deutsches-reich-pfennig-1880/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 14:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klimek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[DR]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Literatur-Reihe der Arge Krone/Adler erschein 2006 das Handbuch zur Pfennig-Ausgabe, verfasst von Manfred Wiegand. Wobei der Begriff &#8220;Handbuch&#8221; angesichts des Fommats DIN A 4 doch etwas untertrieben ist.
Auf ca. 300 Seiten werden systematisch alle Aspekte dieser Markenausgabe behandelt, vom Druck über Farben und Plattenfehlern bis zu Abstempelungen und Verwendungsformen auf Beleg.
Das Buch setzt [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="size-full wp-image-871 alignleft" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px;" title="literatur20" src="http://www.philablog.de/wp-content/uploads/2010/04/literatur20.jpg" alt="" width="150" height="216" />In der Literatur-Reihe der <a href="http://www.arge-krone-adler.de/">Arge Krone/Adler</a> erschein 2006 das Handbuch zur Pfennig-Ausgabe, verfasst von Manfred Wiegand. Wobei der Begriff &#8220;Handbuch&#8221; angesichts des Fommats DIN A 4 doch etwas untertrieben ist.</p>
<p>Auf ca. 300 Seiten werden systematisch alle Aspekte dieser Markenausgabe behandelt, vom Druck über Farben und Plattenfehlern bis zu Abstempelungen und Verwendungsformen auf Beleg.</p>
<p>Das Buch setzt in Ausführlichkeit und Übersichtlichkeit Maßstäbe für gute philatelistische Literatur. Durchgehend farbige Abbildungen und eine Vielzahl von Bewertungen, die weit über den Michel-Spezialkatalog hinausgehen machen das Handbuch zum Standardwerk für diese Ausgabe.</p>
<p>Vor allem die äußerst ausführliche und hervorragend illustrierte Beschreibung der Sendungsarten und Verwendungsformen, die die gesamte zweite Hälfte des Werks einnimmt, hat es mir persönlich angetan. Man kann viel über die Postgeschichte dieser interessanten Zeitperiode lernen. Gerade die Auslandspost ist durch die Einführung des Weltpostvereins und die damit verbundenen stufenweisen Vereinfachungen im Postverkehr ein hochinteressantes Thema. Auch wer an den eigentlichen Marken kein besonderes Interesse hat, kommt hier voll auf seine Kosten.</p>
<p>Laut Arge-Homepage ist das Handbuch noch lieferbar. Und bei einem Preis von €45,- für Arge-Mitglieder bzw €56,- für Nichtmitglieder ist es angesichts der Ausstattung im Vergleich zu anderer philatelistischer Literatur geradezu billig.</p>


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		<title>Buchtip Schweiz: Der SBK-Briefmarkenkatalog</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Klimek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[katalog]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Briefmarken und Belege aus der Schweiz sammelt, kommt mit dem Schweiz-Teil des Michel-Europa-Kataloges nicht lange aus. Das vielfältige Sammelgebiet Schweiz macht dort nämlich einen recht kümmerlichen Eindruck.
Der logische Schritt wäre die Anschaffung eines Spezialkatalogs von Michel oder Zumstein. Dies geht natürlich mit einem erheblichen Mehrpreis einher, für die Jagd nach Plattenfehlern oder Farbvarianten ist [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p><img class="alignleft size-full wp-image-496" title="sbk schweizer briefmarkenkatalog" src="http://www.philablog.de/wp-content/uploads/2010/03/sbk.jpg" alt="" width="214" height="300" />Wer Briefmarken und Belege aus der Schweiz sammelt, kommt mit dem Schweiz-Teil des Michel-Europa-Kataloges nicht lange aus. Das vielfältige Sammelgebiet Schweiz macht dort nämlich einen recht kümmerlichen Eindruck.</p>
<p>Der logische Schritt wäre die Anschaffung eines Spezialkatalogs von Michel oder Zumstein. Dies geht natürlich mit einem erheblichen Mehrpreis einher, für die Jagd nach Plattenfehlern oder Farbvarianten ist er natürlich unverzichtbar.</p>
<p>Wer etwas bescheidenere Ansprüche stellt, ist mit dem SBK-Katalog allerdings bestens bedient. Der Katalog wird jährlich vom schweizer Händlerverband herausgegeben und bietet über 800 Seiten bei einem sehr günstigen Preis von 24 Euro.</p>
<p>Er ist hält sich an die schweizer Zumstein-Katalogisierung, was für deutsche Sammler erst einmal gewöhnungsbedürftig ist, da dort spezielle Serien wie Pro Patria, Pro Juventute oder die Flugpostmarken getrennt gelistet sind. Der große Vorteil, der ihn von allen Konkurrenten abhebt, ist allerdings die parallele Auflistung der Michel-Nummern. Doch der SBK hält sich nicht stur an die Zumstein-Nummern. Z.B. listet er die Freimarkenserien nicht chronologisch, sondern nach Ausgaben geordnet.</p>
<p>Dies zeigt eine weitere Stärke des Kataloges: die konsequente Ausrichtung auf möglichst möglichst gute Übersichtlichkeit. Neben den durchgängig in Farbe gehaltenen Markenabbildungen sind auch die jeweiligen Ersttags-Sonderstempel abgebildet. Auch erstaunlich viele Plattenfehler werden im Bild gezeigt, dazu kommen im Bereich Altschweiz noch schöne Beispiele verschiedener Abstempelungen.</p>
<p>Auch exotischere Nebengebiete wie Hotelpost oder die Flugpost-Vorläufer sind mit von der Partie. Und netterweise enthält der SBK darüber hinaus auch noch die Marken von Liechtenstein inclusive der Bewertung für die schweizer Mitläufer.</p>
<p>Neben den obligatorischen Bewertungen für postfrisch, Falz und gestempelt werden auch Preise für gestempelte Viererblocks, FDC und Briefbewertungen (diese natürlich grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen) gelistet. Durch die Bindung an den Händlerverband sind die Katalogbewertungen auch im deutschen Handel anerkannt. Stichproben zufolge scheint sich auch der Michel-Katalog an den Bewertungen des SBK zu orientieren.</p>
<p>Wer die Spezialisierung nicht auf die Spitze treiben will, bekommt mit dem SBK ein preisgünstiges Rundum-Sorglos-Paket an die Hand, mit dem man durchaus auch mehrere Jahre auskommt, wenn man nicht unbedingt immer die allerneuesten Katalogwerte benötigt.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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