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In eigener Sache

Nachwuchsmangel im BPP – Prüfer werden ist teuer

by Oliver Klimek on 10. Juli 2010

Mit Interesse las ich in der Juli-Ausgabe der PHILATELIE den Bericht über die Jahresversammlung des Prüferbundes BPP. Dort wurde unter anderem der Nachwuchsmangel beklagt.

Nun könnte man es sich natürlich leicht machen und dies mit der allgemeinen Tendenz in der Philatelie erklären. Wenn es immer weniger Sammler gibt, verwundert es auch nicht weiter, dass auch auf der Prüferseite der der Nachwuchs ausbleibt.

Dies ist aber nur eine Seite der Medaille. Denn als Gründe für den Nachwuchsmangel wurden nicht zuletzt die oft nicht sehr berauschenden Verdienstmöglicheiten erwähnt, der Inla-Bereich wurde dort besonders herausgehoben. Es fiel sogar der Begriff “Hartz-IV-Niveau”…

Mancher Sammler werden solche Klagen nicht ganz nachvollziehen können, bei dem Geld dass sie im Laufe der Zeit bei Prüfern lassen. Und auf den ersten Blick scheint es sich wirklich um überzogenen Katzenjammer zu handeln.

Wenn man allerdings mal etwas näher hinschaut, wird einem schon verständlich, warum eine Tätigkeit als Briefmarkenprüfer nicht automatisch die Lizenz zum Gelddrucken bedeutet. Den sicher recht ordentlichen Einnahmen eines Prüfers stehen nämlich oft beträchtliche Ausgaben für den Erwerb von Vergleichsmaterial entgegen. Denn daran, dass ein Prüfer auch eine Grundlage haben muss, auf der er seine Tätigkeit aufbauen muss, denken die meisten Sammler vermutlich nicht.

Nun kann ich mir als Sammler und Händler natürlich nicht anmaßen, ein objektives Urteil über die Zustände im Prüferwesen zu fällen. Aber ein wirklicher Knackpunkt scheint mir zu sein, dass jeder Prüfer-Neuling in beträchtlichem Maße das Rad neu erfinden muss, wenn es an den Aufbau der Vergleichssammlung geht. Und dies hat logischerweise ja zu wesentlichen Teilen ja schon vor der Aufnahme der Prüftätigkeit zu erfolgen. Das Fachwissen muss ja schon da sein, bevor man vom BPP die Lizenz zum Stempeln bekommt.

Wenn altgediente Prüfer sterben, wird das von ihnen über Jahrzehnte zusammengetragene Material, das neben dem materiellen oft einen unschätzbaren philatelistischen Wert besitzt, meist über Auktionen und teilweise auch im Direktverkauf in alle Winde zerstreut. Ein Musterbeispiel war vor Jahren die Versteigerung des Peschl-Nachlasses.

Den Erben bleibt es selbstverständlich unbenommen, mit dem Nachlass zu verfahren, wie sie es für richtig halten. Bedauerlich ist es natürlich trotzdem. Und solange das Prüferwesen als loser Bund von Einzelkämpfern organisiert ist, wird sich an dieser Praxis auch so schnell nichts ändern.  Kritisch sehe ich dies vor allem in Gebieten, für die es mehrere Prüfer gibt, wie beispielsweise bei Infla Berlin. Hier bleibt den Kollegen dann oft nichts übrig, als sich auf den Auktionen gegenseitig um die interessanten Stücke zu prügeln.

Unter solchen Voraussetzungen ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Prüftätigkeit nicht gerade ein Traumziel vieler Philatelisten ist.

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Pausenzeichen

by Oliver Klimek on 2. Mai 2010

Bis 14. Mai bin ich in Urlaub, ausgiebige Auktionsbesichtigung und viel Arbeit haben es mir diese Woche leider nicht ermöglicht, mehr zu bloggen. Danach wird es aber in alter Frische weiter gehen.

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Die Briefmarkencafé-Galerie

by Oliver Klimek on 7. April 2010

Im Briefmarken-Café werden von Sammlern immer wieder schöne Marken und Belege unter einem bestimmten Gesichtspunkt gezeigt. Damit diese Schätze nicht nach einigen Tagen unwiederbringlich aus dem Blickfeld verschwunden sind, werden sie fortan im Philablog gespeichert.

Hierzu habe ich eine Galerie angelegt, die auch über die Navigationsleiste ganz oben auf der Seite zu erreichen ist.

Den Anfang machen attraktive Bunt- und Mehfachfrankaturen aus aller Herren Länder. Die Galerie wird laufend aktualisiert.

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Pausenzeichen

by Oliver Klimek on 25. März 2010

Zur Zeit bin ich in Sachen Wareneinkauf auf Reise, am Wochenende geht’s wieder weiter!

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Der Philablog bei Twitter und Facebook

by Oliver Klimek on 10. März 2010

Wer Mitglied bei Twitter oder Facebook ist, kann sich jetzt auch dort über den Philablog auf dem Laufenden halten. Die Links auf die entsprechenden Profile befinden sich auf der rechten Seitenleiste.

Vor allem die Facebook-Seite soll Lesern die Möglichkeit bieten, das Geschehen auf dem Blog zu kommentieren oder Anregungen und Kritik zu äußern. Ich werde dort auch Kleinigkeiten veröffentlichen, die sich nicht für einen eigenständigen Blog-Artikel eignen.

Alle Blog-Artikel werden automatisch auch in Twitter veröffentlicht. Wer dort mit mir plaudern möchte, ist herzlich eingeladen, dem Philablog-Account bei Twitter zu folgen.

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3 Themen, die Sie nie beim Philablog finden werden

by Oliver Klimek on 27. Februar 2010

Die Philatelie hat viele Facetten, denen allen gerecht zu werden so gut wie unmöglich ist. Der Philablog möchte deshalb bewußt eine Reihe von Themen ausklammern, such wenn sie sicher für manche Sammler interessant sind. In der Hoffnung, damit nicht allzu viele Leser zu verprellen, hier eine Auswahl, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:

1. Neuerscheinungen von Briefmarken

Die Berichterstattung über neu ausgegebene Briefmarken ist ja eigentlich ein Pflichtprogram für jede Art von allgemein-philatelistischer Publikation. Aber gerade deshalb wird hier darauf verzichtet. Wenn 5 Zeitschriften und 20 Internetseiten schon darüber berichten, geht der Neuigkeitsswert gegen Null. Wer Neuheiten sammelt, wird sicher wissen, wo er sich informieren kann.

2. Diskussionen über den Katalogwert

Es wäre sicher gelogen zu behaupten, dass der materielle Wert von Briefmarken oder Belegen keinerlei Bedeutung für die Beschäftigung mit der Philatelie hat. Gerade als Händler ist für mich dieser Aspekt natürlich durchaus nicht unwichtig. Aber ich bin der festen Überzeugung, das finanzielle Aspekte beim Sammeln im Hintergrund stehen sollten. Insofern darf der geneigte Leser keine Beiträge darüber erwarten, warum der Preis von Marke X sich im neuen Katalog halbiert hat, oder warum Marke Y mehr wert sein soll als Marke Z, obwohl man sie viel häufiger findet.

Das soll aber nun nicht  bedeuten, dass ich das Thema Geld partout zum Tabu erklären möchte. Der Briefmarkenmarkt an sich hat durchaus interessante Aspekte. Ich möchte aber mir und meinen Lesern die kleinkarierte Beschäftigung mit Einzelwerten ersparen.

3. Berichte über Zubehör

Viele Briefmarkenhändler machen einen wesentlichen Teil ihres Umsatzes mit Zubehör wie Vordrucken, Alben, Steckkarten, Klemmtaschen und ähnlichem. Ich verkaufe aber zu 100% Briefmarken und Belege, deshalb bin ich für dieses Thema ein denkbar schlechter Ansprechpartner. Darum werde ich in diesem Blog auch darauf verzichten, über derartige Produkte zu schreiben. Ich kenne mich schlicht und einfach nicht gut genug damit aus und habe auch keine Ambitionen, dies zu ändern.

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