Beleg der Woche #13: Nachträgliche Entwertung Schweiz

by Oliver Klimek on 27. Juni 2010

Hier wieder einmal ein Beleg aus der Kategorie Kleine Nettigkeiten. Der Brief von Bern nach St. Fiden aus dem Jahr 1934 ist mit 45 Rappen zwar überfrankiert, die nicht vom Maschinenstempel erfasste Marke wurde aber vorschriftsmäßig nachentwertet.

Für die nachträgliche Entwertung wurde ein stummer Zweiring-Stempel verwendet, der normalerweise für die Entwertung von Grobsendungen – also Päckchen etc. – benutzt wurde.

Es gibt auch Belege aus dem Ausland, die auf diese Weise nachentwertet wurden.

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Ralf Reinhold 29. September 2010 um 18:10

Lieber Oli,

nach monatelanger Philablog-Abstinenz gucke ich mal wieder rein und finde gleich was Interessantes: Endlich kenne ich die genaue Herkunft dieses stummen Stempels, den ich auf einer nachträglich entwerteten Drucksache um 1910 aus Madrid nach Rorschach mein Eigen nenne. Danke für’s Zeigen sagt

Ralf

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