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	<title>Kommentare zu: BDPh stellt Online-Handel unter Pauschalverdacht</title>
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	<description>Der Blog für Philatelie und Postgeschichte</description>
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		<title>Von: Sammlerschutz &#8211; Ernsthaftes Anliegen oder Feigenblatt? &#171; Markt &#171; Philablog</title>
		<link>http://www.philablog.de/2010/05/28/bdph-stellt-online-handel-unter-pauschalverdacht/comment-page-1/#comment-72</link>
		<dc:creator>Sammlerschutz &#8211; Ernsthaftes Anliegen oder Feigenblatt? &#171; Markt &#171; Philablog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 11:20:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Artikel über die starken Vorbehalte der BDPh-Fälschungsbekämpfungsstelle gegen den Online-Handel blieb [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Artikel über die starken Vorbehalte der BDPh-Fälschungsbekämpfungsstelle gegen den Online-Handel blieb [...]</p>
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		<title>Von: David Schmidt</title>
		<link>http://www.philablog.de/2010/05/28/bdph-stellt-online-handel-unter-pauschalverdacht/comment-page-1/#comment-71</link>
		<dc:creator>David Schmidt</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 11:18:26 +0000</pubDate>
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		<description>Eindringliche Warnungen vor im Internethandel wirklich häufig vertriebenen Briefmarkenfälschungen sind ja an sich nichts Neues, in vielen Briefmarkenforen so oder so ähnlich schon von Lars Böttger und auch anderen immer wieder geäußert. Gewiss lässt sich niemand gern unter Generalverdacht stellen, ein schwarzes (Händler) oder ein dummes (Sammler) Schaf zu sein, aber sowohl seriöse Verkäufer als auch informierte Philatelisten kann diese Schelte nichts anhaben. Die Zielgruppe der Fälschungsbekämpfung und -aufklärung ist eine andere: Da sind zum einen die zumeist als &quot;private Verkäufer&quot; unter ständig wechselnden eBay-Namen firmierenden Bauernfänger, die Betrügereien von Sammlerschaft, Finanzamt usw. als Kavaliersdelikt ansehen. Zum anderen gibt es langjährig tätige, einschlägig bekannte gewerbliche &quot;Spezialisten&quot;, die den Verkauf systematisch mit Fälschungen gespickter &quot;Sammlungen&quot; als lukratives Geschäftsmodell betreiben.

Auf der anderen Seite stehen die nicht wenigen ahnungslosen oder beratungsresistenten &quot;Schnäppchenjäger&quot; unter den Briefmarkenkäufern. Mit inhaltlich ausgewogenen, diplomatisch weichgespülten Internet-Beiträgen über potenzielle Briefmarkenfälschungen mutmaßlich betrügerischer Anbieter erreicht man allerdings (zu) wenig Aufmerksamkeit - man muss den Finger schon in die Wunde legen sowie Ross und Reiter klar benennen. Das sollte im Sinne aller ehrlichen Marktteilnehmer sein - oder ist die Masse vielleicht gar nicht so ehrlich, fair und seriös und schummelt hier oder da auch gern mal? &quot;Gekauft wie besehen&quot; (= keine Reklamation), &quot;Stempel ohne Obligo&quot; (= Stempel falsch), &quot;feinste Luxusgummierung (= entfalzt bzw. nachgummiert) ... lassen auch von Hochglanz-Katalogen der Real-Auktionen und Versandhändler grüßen. Übrigens gab es Briefmarkenfälschungen ja lange, lange vor dem Internet-Zeitalter - Betrügereien haben in der Branche also leider Tradition; die Zunft der Prüfer lebt nicht schlecht davon.

Zu Herrn Böttger sollte man vielleicht noch wissen, dass er offizielle Funktionen wie die des BDPh-Bundesstellenleiters Fälschungsbekämpfung und die des Koordinators Fälschungsbekämpfung zwischen BDPh und der Internetplattform eBay wohl ehrenamtlich, aber sicher nicht ganz uneigennützig ausübt. Daneben betätigt er sich bekanntlich als aktiver internationaler Aussteller sowie neuerdings auch noch Juror und hegt überdies ehrgeizige Ambitionen zum BPP-Prüfer für das derzeit unbesetzte Gebiet Luxemburg. Möglicherweise halst er sich in seinem umtriebigen Streben nach einer steilen Verbandskarriere einige philatelistische Baustellen zuviel auf? Die altgedienten &quot;Frühstücksdirektoren&quot; im BDPh freuen sich bestimmt über soviel Engagement des &quot;Nachwuchses&quot;, doch beim verbandsinternen Postenschacher um prestigeträchtige Ämter kommt es vielmehr auf gekonntes Kungeln und Speichellecken der Honoratioren an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eindringliche Warnungen vor im Internethandel wirklich häufig vertriebenen Briefmarkenfälschungen sind ja an sich nichts Neues, in vielen Briefmarkenforen so oder so ähnlich schon von Lars Böttger und auch anderen immer wieder geäußert. Gewiss lässt sich niemand gern unter Generalverdacht stellen, ein schwarzes (Händler) oder ein dummes (Sammler) Schaf zu sein, aber sowohl seriöse Verkäufer als auch informierte Philatelisten kann diese Schelte nichts anhaben. Die Zielgruppe der Fälschungsbekämpfung und -aufklärung ist eine andere: Da sind zum einen die zumeist als &#8220;private Verkäufer&#8221; unter ständig wechselnden eBay-Namen firmierenden Bauernfänger, die Betrügereien von Sammlerschaft, Finanzamt usw. als Kavaliersdelikt ansehen. Zum anderen gibt es langjährig tätige, einschlägig bekannte gewerbliche &#8220;Spezialisten&#8221;, die den Verkauf systematisch mit Fälschungen gespickter &#8220;Sammlungen&#8221; als lukratives Geschäftsmodell betreiben.</p>
<p>Auf der anderen Seite stehen die nicht wenigen ahnungslosen oder beratungsresistenten &#8220;Schnäppchenjäger&#8221; unter den Briefmarkenkäufern. Mit inhaltlich ausgewogenen, diplomatisch weichgespülten Internet-Beiträgen über potenzielle Briefmarkenfälschungen mutmaßlich betrügerischer Anbieter erreicht man allerdings (zu) wenig Aufmerksamkeit &#8211; man muss den Finger schon in die Wunde legen sowie Ross und Reiter klar benennen. Das sollte im Sinne aller ehrlichen Marktteilnehmer sein &#8211; oder ist die Masse vielleicht gar nicht so ehrlich, fair und seriös und schummelt hier oder da auch gern mal? &#8220;Gekauft wie besehen&#8221; (= keine Reklamation), &#8220;Stempel ohne Obligo&#8221; (= Stempel falsch), &#8220;feinste Luxusgummierung (= entfalzt bzw. nachgummiert) &#8230; lassen auch von Hochglanz-Katalogen der Real-Auktionen und Versandhändler grüßen. Übrigens gab es Briefmarkenfälschungen ja lange, lange vor dem Internet-Zeitalter &#8211; Betrügereien haben in der Branche also leider Tradition; die Zunft der Prüfer lebt nicht schlecht davon.</p>
<p>Zu Herrn Böttger sollte man vielleicht noch wissen, dass er offizielle Funktionen wie die des BDPh-Bundesstellenleiters Fälschungsbekämpfung und die des Koordinators Fälschungsbekämpfung zwischen BDPh und der Internetplattform eBay wohl ehrenamtlich, aber sicher nicht ganz uneigennützig ausübt. Daneben betätigt er sich bekanntlich als aktiver internationaler Aussteller sowie neuerdings auch noch Juror und hegt überdies ehrgeizige Ambitionen zum BPP-Prüfer für das derzeit unbesetzte Gebiet Luxemburg. Möglicherweise halst er sich in seinem umtriebigen Streben nach einer steilen Verbandskarriere einige philatelistische Baustellen zuviel auf? Die altgedienten &#8220;Frühstücksdirektoren&#8221; im BDPh freuen sich bestimmt über soviel Engagement des &#8220;Nachwuchses&#8221;, doch beim verbandsinternen Postenschacher um prestigeträchtige Ämter kommt es vielmehr auf gekonntes Kungeln und Speichellecken der Honoratioren an.</p>
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