Während meines Urlaubes flatterte die neue PHILATELIE ins Haus. Und schon auf einer der ersten Seiten lachte mir eine hochinteressante Kurzmeldung entgegen. Für die Briefmarkenbörse Sindelfingen – dieses Jahr vom 29. bis 31. Oktober – wird entgegen anderslautenden Ankündigungen weiterhin kein Eintrittsgeld verlangt!
Nachtigall ick hör dir trapsen, kann ich da nur sagen. In meinem Bericht zur Briefmarkenbörse München im März habe ich ja einen deutlichen Besucherschwund im Verleich zu den Vorjahren konstatieren können.
Die Messeagentur Jan Billion, die die Organisation der Messen übernommen hatte, hat sich wohl mit dem neuen Konzept verkalkuliert. Standgebühren sollten auf die Eintrittspreise umgelegt werden, damit die Messe für Händler attraktiv bleibt. Doch offenbar waren die Händler so unzufrieden mit dem Besucherzuspruch, dass sie zu alten Regelung zurückkehren wollten. Und vermutlich haben sich auch Gewinnhoffnungen auf Seiten der Agentur zerschlagen.
Die bisherige Regelung mit freiem Eintritt hat für den Veranstalter nämlich einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Der finanzielle Erfolg der Messe steht im wesentlichen schon fest, bevor die Halle am ersten Tag geöffnet wird. Die Händler sind ohnehin darauf angewiesen, dass genug zahlungskräftige Kundschaft kommt, egal ob mit oder ohne Eintrittspreis.
Da kann man natürlich nur hoffen, dass der Zuspruch seitens der Messebesucher auch die Erwartungen der Händler erfüllt. An mir soll es jedenfalls nicht scheitern…
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