Ortsbrief aus München 1952, frankiert mit sechs Notopfer-Marken
Entweder in Ermangelung einer 10-Pfennig-Marke oder als Spielerei wurde dieser Brief vollständig mit Notopfer-Marken frankiert. Fünf Stück deckten das Porto für den Ortsbrief ab, die sechste diente dann als eigentliches Notopfer. Interessanterweise handelt es sich auch um einen Fünferstreifen und eine Einzelmarke.
Inwieweit diese Art der Frankatur wirklich offiziell zulässig war, entzieht sich leider meiner Kenntnis, da ich das Notopfer-Handbuch nicht besitze und dies wirklich nicht mein Spezialgebiet ist. Aber vielleicht kann der eine oder andere Leser ja für Aufklärung sorgen.
Ähnliche Artikel:

{ 3 comments… read them below or add one }
Inwieweit diese Art der Frankatur wirklich offiziell zulässig war, entzieht sich leider meiner Kenntnis, da ich das Notopfer-Handbuch nicht besitze und dies wirklich nicht mein Spezialgebiet ist. Aber vielleicht kann der eine oder andere Leser ja für Aufklärung sorgen.
Da es sich hier um eine Abgabe handelt fließt in diesem Fall der komplette Betrag an den Staat.
Dies bedeutet der Brief wurde von der Post für “0″ befördert.
Daher gehe ich davon aus dass solche Frankaturen eigentlich strikt als unfrankiert zu behandeln waren.
Wer war den der Absender? Vielleicht war der Beleg ja Portofrei, und es handelt sich um eine Spende!
Einen Rückseitenscan habe ich leider nicht, aber es scheint mir ein privater Beleg zu sein. Gründe für eine Portofreiheit müssten ja eigentlich auf der Vorderseite stehen.
Dann würde ich hier von Postbetrug Zugunsten der Alliierten sprechen wollen!